Offene Fragen zum runden Tisch zwischen Muslimen und Minarettgegnern

Die Schweizer Muslime und die Initianten eines Minarettverbots sind weiterhin zu gemeinsamen Gesprächen bereit. Die Muslime wünschen aber «ein bilaterales Gespräch auf Augenhöhe» ohne Vermittler. Bis es so weit ist, kann es Mai werden.

 

Runder Tisch zur Minarett-Initative verschoben

Zürich. Ein erster Vermittlungsversuch der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zwischen den Initianten und den Gegnern der Anti-Minarett-Initiative ist vorerst gescheitert. Der für den 6. März geplante Runde Tisch wurde verschoben. Dies bestätigte der SEA-Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler am Donnerstag. Sowohl die Muslimverbände als auch das Initiativ-Komitee «Gegen den Bau von Minaretten» hätten zunächst zugesagt. Bedingung war, dass das Treffen ohne vorherigen Einbezug der Medien ...

 

Minarettverbot: EDU ungehalten

Thun. Die Eidgenössisch-Demokratische Union EDU weist Behauptungen der Organisation der islamischen Konferenz (OIC) zur Minarettverbotsinitiative zurück. Die OIC hatte vom EDA Auskunft über die Initiative verlangt und eine diplomatische Note erhalten. Darin verwies das EDA auf die Volksrechte. Laut der EDU „verstösst die Initiative in keinem Fall gegen Völkerrecht, da mit einem Bauverbot von Minaretten nicht die Religionsausübung eingeschränkt würde, sondern der religiöse Frieden gewahrt ...

 

Minarette: Rat der Religionen will entschärfen

Bern. Nachdem die Minarettverbotsinitiative in Saudi-Arabien eine Reaktion ausgelöst hat, will der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) einer Verhärtung der Fronten hierzulande entgegenwirken. „Mit Besorgnis“ nahm der SCR die Meldung zur Kenntnis, dass sich die Islamische Konferenz (OIC) an den Schweizer Botschafter in Saudi-Arabien gewandt und Klarheit über die möglichen Konsequenzen der Volksinitiative gefordert hat. Laut dem SCR dürfen die durch die Verfassung geschützten ...

 

Ängste besprechen statt Ängste schüren

Verantwortliche von Freikirchen und der Evangelischen Allianz wollen kein Minarettverbot in der Verfassung, aber auch keine Minarette. Nun versuchen sie zwischen den Minarettgegnern und den Muslimverbänden zu vermitteln. Muslimorganisationen zeigen sich an einem solchen Gespräch interessiert.

 

Christliche Verbände schlagen Runden Tisch mit Muslimen und Minarettgegnern vor

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung einer neuen Stellungnahme zu den Muslimen in der Schweiz luden die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und der Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden der Schweiz (VFG) kurz vor Weihnachten zu einem Runden Tisch ein. Muslimverbände und die Verantwortlichen der Initiative gegen den Bau neuer Minarette sollen sich zu Gesprächen treffen. In den Briefen an die verschiedenen Interessengruppen wünschen sie sich, dass die Initiative zurückgezogen wür

 

Vermittlungsversuch im Minarettstreit

Zwei christliche Verbände wollen zwischen den Trägern der Minarett-Initiative und Muslimen vermitteln. Ziel ist der Rückzug der Initiative... Lesen Sie den ganzen NZZ-Artikel: bitte hier klicken!   Quelle: NZZ am Sonntag, 23.12.2007

 

Erreicht man mit Minarett-Verbot genau das Gegenteil?

„Ich finde es falsch, dass die Diskussion über den Islam und die Integration der Muslime über die Minarette ausgetragen wird“, sagte Mustafa Ceric, Grossmufti von Sarajewo und geistliches Oberhaupt der slowenischen Muslime, über die Minarett-Debatte in der Schweiz. In einem Interview mit der Sonntagszeitung vom 1. Juli 2007 führte Ceric aus, es erinnere ihn an Frankreich, wo beim Thema Kopftuch ein grosser Fehler gemacht worden sei, indem eine einfache Sache zum politischen Problem geworden ...

 

Minarett-Initiative in der SVP umstritten

Bern. SVP-Chef Ueli Maurer will, dass die Partei erst nach den Wahlen im Herbst entscheidet, wie sie zu der am 3. Mai von SVP und EDU lancierten Minarett-Initiative steht. Er zweifelt, dass sich die Volksinitiative zum \"Verbot von Minaretten in der Schweiz\" vernünftig umsetzen lässt.