Düstere Zukunft für die Beziehung zwischen Muslimen und Nichtmuslimen

Muslime und Nichtmuslime schätzen die Zukunft der gegenseitigen Beziehungen pessimistisch ein - und geben der anderen Seite die Schuld daran. Dies ergab eine vom Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF) veröffentlichte weltweite Umfrage des US-Meinungsforschungsinstituts Gallup. Die Mehrheit der Befragten aus 21 Ländern geht von einer künftigen Verschlechterung der Beziehungen aus. Lediglich in Bangladesh und Pakistan seien die Befragten in dieser Hinsicht mehrheitlich optimistisch. Am ...

 

Offene Fragen zum runden Tisch zwischen Muslimen und Minarettgegnern

Die Schweizer Muslime und die Initianten eines Minarettverbots sind weiterhin zu gemeinsamen Gesprächen bereit. Die Muslime wünschen aber «ein bilaterales Gespräch auf Augenhöhe» ohne Vermittler. Bis es so weit ist, kann es Mai werden.

 

SEA Medientag: Herausforderung Islam

Moscheen, Minarette, Kopftücher, Imame, Religionsunterricht. Der Islam ist auch in der Schweiz ein ständiges Thema und fordert Christen heraus, Stellung zu beziehen. Die einen tun dies kämpferisch, mit scharfen Tönen, in politischer Rechtsaussenmanier, wohl oft zu undifferenziert – andere vielleicht zu sanft, zu liberal, zu unklar, zu ängstlich. Was ist richtig? Gibt es einen „guten Weg“, eine Art Kodex? Der Medientag der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) am Donnerstag, 22. März ...

 

Denkfabrik gegen Terrorismus

Ehemalige radikale Islamisten haben in London einen „Think Tank“ (Denkfabrik) zur Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus gegründet.

 

Keine Angst vor den fünf Prozent Muslimen

Auf die Frage, ob er die Ängste von vielen Schweizer Christen verstehe, die den Islam als Bedrohung empfinden, sagte Bundespräsident Pascal Couchepin im Interview mit idea Schweiz: „Ich verstehe diese Ängste, aber ich teile sie nicht. Sehen Sie, in der Schweiz gibt es etwa 300‘000 Muslime. Das sind vier oder fünf Prozent der Bevölkerung. Wenn also die anderen 95 Prozent Angst haben vor den fünf Prozent Muslimen, dann heisst das, dass sie sehr schwach geworden sind." Und doch sei die ...

 

Runder Tisch zur Minarett-Initative verschoben

Zürich. Ein erster Vermittlungsversuch der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) zwischen den Initianten und den Gegnern der Anti-Minarett-Initiative ist vorerst gescheitert. Der für den 6. März geplante Runde Tisch wurde verschoben. Dies bestätigte der SEA-Zentralsekretär Hansjörg Leutwyler am Donnerstag. Sowohl die Muslimverbände als auch das Initiativ-Komitee «Gegen den Bau von Minaretten» hätten zunächst zugesagt. Bedingung war, dass das Treffen ohne vorherigen Einbezug der Medien ...

 

Muslime im Westen: viele Facetten

An der Tagung \"Christentum und Islam als öffentliches Thema in Europa\", die am 28. und 29. Februar an der Universität Luzern durchgeführt wurde, zeichneten christliche und muslimische Fachleute ein differenziertes Bild des Islam.

 

Grabfelder: Muslime nicht bevorzugt

Zürich. Muslime werden, was Grabfelder betrifft, im Kanton Zürich gegenüber den Angehörigen anderer Religionen nicht bevorzugt. Der Regierungsrat beantwortet eine Anfrage von SVP-Fraktionspräsident Alfred Heer mit dem Hinweis, es stehe jeder Religionsgemeinschaft zu, separate Grabfelder zu bekommen – dass Muslime diese Möglichkeit als einzige beanspruchten, könne man ihnen nicht zur Last legen. Heer will mit einer parlamentarischen Initiative den Verzicht auf öffentliche Grabfelder für ...

 

Minarettverbot: EDU ungehalten

Thun. Die Eidgenössisch-Demokratische Union EDU weist Behauptungen der Organisation der islamischen Konferenz (OIC) zur Minarettverbotsinitiative zurück. Die OIC hatte vom EDA Auskunft über die Initiative verlangt und eine diplomatische Note erhalten. Darin verwies das EDA auf die Volksrechte. Laut der EDU „verstösst die Initiative in keinem Fall gegen Völkerrecht, da mit einem Bauverbot von Minaretten nicht die Religionsausübung eingeschränkt würde, sondern der religiöse Frieden gewahrt ...