Minarette: Rat der Religionen will entschärfen

Bern. Nachdem die Minarettverbotsinitiative in Saudi-Arabien eine Reaktion ausgelöst hat, will der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) einer Verhärtung der Fronten hierzulande entgegenwirken. „Mit Besorgnis“ nahm der SCR die Meldung zur Kenntnis, dass sich die Islamische Konferenz (OIC) an den Schweizer Botschafter in Saudi-Arabien gewandt und Klarheit über die möglichen Konsequenzen der Volksinitiative gefordert hat. Laut dem SCR dürfen die durch die Verfassung geschützten ...

 

Ängste besprechen statt Ängste schüren

Verantwortliche von Freikirchen und der Evangelischen Allianz wollen kein Minarettverbot in der Verfassung, aber auch keine Minarette. Nun versuchen sie zwischen den Minarettgegnern und den Muslimverbänden zu vermitteln. Muslimorganisationen zeigen sich an einem solchen Gespräch interessiert.

 

Österreich: Bundesheer bekommt muslimische Seelsorger

Wien. Das österreichische Militär will in Kürze muslimische Geistliche als Seelsorger anstellen. Die Auswahl der Seelsorger und die Verhandlungen mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft über den Inhalt der freien Dienstverträge seien zurzeit noch im Gange. Zeitungsberichten zufolge stellen Muslime neben katholischen und evangelischen Christen die drittgrösste Glaubensgruppe unter den Soldaten. Quelle: Kipa

 

Christliche Verbände schlagen Runden Tisch mit Muslimen und Minarettgegnern vor

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung einer neuen Stellungnahme zu den Muslimen in der Schweiz luden die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und der Verband evangelischer Freikirchen und Gemeinden der Schweiz (VFG) kurz vor Weihnachten zu einem Runden Tisch ein. Muslimverbände und die Verantwortlichen der Initiative gegen den Bau neuer Minarette sollen sich zu Gesprächen treffen. In den Briefen an die verschiedenen Interessengruppen wünschen sie sich, dass die Initiative zurückgezogen wür

 

Vermittlungsversuch im Minarettstreit

Zwei christliche Verbände wollen zwischen den Trägern der Minarett-Initiative und Muslimen vermitteln. Ziel ist der Rückzug der Initiative... Lesen Sie den ganzen NZZ-Artikel: bitte hier klicken!   Quelle: NZZ am Sonntag, 23.12.2007

 

Runder Tisch mit Muslimen im Bundesamt für Polizei

Bern. Vertreter des Schweizer Inlandnachrichtendienstes und muslimischer Organisationen haben am Montag in Bern Fragen der inneren Sicherheit diskutiert. Ziel war es, ein Zeichen zu setzen gegen die Vermengung der islamischen Religion und Kultur mit dem islamistischen Extremismus und Terrorismus. Neben Vertretern des Dienstes für Analyse und Prävention (DAP) nahmen an den Gesprächen Repräsentantinnen und Repräsentanten von über 30 muslimischen Organisationen teil. Diese verurteilten jede ...

 

Moschee im Zentrum

Eine neue Moschee soll die 13000 Muslime in Luzern aus dem Hinterhof-Dasein befreien. Wie die „Neue Luzerner Zeitung" am Samstag berichtete, plant der „Islamische Kulturverein Barmherzigkeit" einen Moschee-Neubau an zentraler Lage in Luzern. Er soll zum „Wahrzeichen eines modernen Islam inmitten der Gesellschaft" werden. Die neue Moschee soll nach Vorstellungen des islamischen Theologen und Vorbeters Petrit Alimi nach aussen hin sichtbar sein, auch architektonisch Tradition ...

 

Wangener Minarett-Streit geht weiter

Wangen. Der Rechtsstreit um das geplante Minarett in Wangen bei Olten geht auch nach dem positiven Bundesgerichtsentscheid vom Sommer weiter: Laut der Gemeinde ist die Baubewilligung ungenutzt verstrichen, ein Gesuch um Verlängerung der Bewilligung zu spät eingereicht und abgelehnt worden, was der Bauherr, der türkisch-kulturelle Verein Wangen, wieder beim kantonalen Bau- und Justizdepartement anfechten will. Gemäss dem Anwalt des Vereins, Benno Mattarel, brauchte es eigentlich gar kein ...

 

„Zu einem kritischen Dialog mit dem Islam finden“

Deutschland sucht den angemessenen Umgang mit islamischen Gemeinschaften. „Wir dürfen uns nicht in Scheingemeinsamkeiten verstricken“, warnt die Orientalistin Ursula Spuler-Stegemann. Sie weist darauf hin, dass Deutsche, die zum Islam übertreten, oft zu 150 Prozent glauben.

 

Kurt Spiess: Das Bedrohende des Islam mit Gutem überwinden

Auf die Frage von idea Spektrum Schweiz nach dem Vormarsch des Islam, die diesbezügliche Herausforderung der Christen und seine Hoffnung antwortete der ehemalige Präsident der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) und Pastor der Freien Evangelischen Gemeinden Kurt Spiess: "Meine Gefühle sind zwiespältig. Wenn wir keine Aufbrüche erleben und die Liebe von Jesus nicht auch Muslime erreichen kann, dann habe ich Bedenken." Der Vormarsch des Islam stehe und falle mit dem Aufbruch ...