Europas Migranten als Aufgabe für Kirchen

Die Schweiz hat sich zum beliebtesten Einwanderungsland für Deutsche gemausert; die britischen Inseln haben seit 2004 gegen eine Million Polen angezogen. Europas Migrantenströme fordern die Kirchen heraus.

 

Ein Tempel für die Hindus

Trimbach. Im Herbst soll in Trimbach, Kanton Solothurn, mit dem Bau eines Hindu-Tempels begonnen werden. Vor gut drei Jahren gelangte der tamilische Kulturverein Trimbach mit dem Anliegen an die Oltner Nachbargemeinde, um einen Hindu-Tempel errichten zu können. Der Ortsplaner erarbeitete nach den Plänen des Architekten Günter Hildebrand aus Lostorf den Gestaltungs- und Erschliessungsplan, der ohne Einsprachen vom Regierungsrat genehmigt wurde. Auch die Bewilligung für eine Zufahrtsbrücke ...

 

Christen sollten Integrationsprofis sein

Ausländern offen zu begegnen fördert deren Integration. Dies war eine der Hauptaussagen an der AGIK-Tagung vom 26. April 2008 in Aarau. Die ArbeitsGruppe InterKulturell ist eine Abteilung der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA).

 

Integration braucht verlässliche Einbürgerungsverfahren

Die Schweizer Landeskirchen und der Israelitische Gemeindebund veröffentlichen das Argumentarium «Rechtsstaatlich einbürgern» gegen die Volksinitiative «für eine demokratische Einbürgerung».

 

Stimmbürger erfüllen einen Herzenswunsch

Schöfflisdorf: Spezielles Einbürgerungsgesuch an Gemeindeversammlung

 

Auch Religionsflüchtlinge sollen als Flüchtlinge gelten

Religionsflüchtlinge sollen als Flüchtlinge im Sinne der internationalen Konventionen anerkannt werden. Dies fordert der deutsche Religionshistoriker Hans Maier – weil die Zahl der verfolgten Christen drastisch zugenommen hat.

 

WIR ANDEREN - Schweizer Fernsehen beschäftigt sich mit "Integration"

Wo liegen die Chancen einer multikulturellen Gesellschaft? Und mit welchen Problemen sieht sich die Schweiz, ein Land mit einem der höchsten Ausländeranteile in Europa, konfrontiert? Wie leben Migranten in der Schweiz und wie leben Schweizer mit Migranten? Vom 7. bis 13. April 2008 beschäftigt sich das Schweizer Fernsehen auf beiden Kanälen intensiv mit dem Thema Integration. «SF Thema – wir anderen» ist das erste Programmvorhaben, dem sich sämtliche Radio- und Fernsehsender der SRG SSR idée sui

 

Keine Angst vor den fünf Prozent Muslimen

Auf die Frage, ob er die Ängste von vielen Schweizer Christen verstehe, die den Islam als Bedrohung empfinden, sagte Bundespräsident Pascal Couchepin im Interview mit idea Schweiz: „Ich verstehe diese Ängste, aber ich teile sie nicht. Sehen Sie, in der Schweiz gibt es etwa 300‘000 Muslime. Das sind vier oder fünf Prozent der Bevölkerung. Wenn also die anderen 95 Prozent Angst haben vor den fünf Prozent Muslimen, dann heisst das, dass sie sehr schwach geworden sind." Und doch sei die ...

 

Bundesgericht: Kopftuch steht Einbürgerung nicht im Weg

Lausanne. Das Tragen eines Kopftuchs ist für sich genommen kein Grund, einer Frau die Einbürgerung zu verweigern. Das Bundesgericht hat den Rekurs einer Türkin gutgeheissen. Für die Aargauer Gemeinde Buchs war das Tuch ein sichtbares Zeichen der Unterwerfung der Frau unter den Mann, was der verfassungsmässig garantierten Gleichberechtigung widerspreche. Das Bundesgericht aber sieht eine Nicht-Einbürgerung allein aufgrund des Kopftuchs als Ungleichbehandlung ohne qualifizierte Kriterien an. ...

 

Grabfelder: Muslime nicht bevorzugt

Zürich. Muslime werden, was Grabfelder betrifft, im Kanton Zürich gegenüber den Angehörigen anderer Religionen nicht bevorzugt. Der Regierungsrat beantwortet eine Anfrage von SVP-Fraktionspräsident Alfred Heer mit dem Hinweis, es stehe jeder Religionsgemeinschaft zu, separate Grabfelder zu bekommen – dass Muslime diese Möglichkeit als einzige beanspruchten, könne man ihnen nicht zur Last legen. Heer will mit einer parlamentarischen Initiative den Verzicht auf öffentliche Grabfelder für ...