Berner Haus der Religionen wird später gebaut

Bern. Die Baubewilligung für das Haus der Religionen liegt seit April 2007 vor. Aber Baustart ist nicht wie geplant in diesem Frühling, sondern erst im Herbst. Die Verhandlungen mit den sechs beteiligten Religionsgemeinschaften, aber auch mit möglichen Investoren seien noch nicht zum Abschluss gelangt, sagte Gerda Hauck, Präsidentin des Vereins Haus der Religionen. Die Zeitung «Der Bund» hatte berichtet, der Dialog der Religionen in den konkreten Verhandlungen sei harziger als bisher ...

 

Österreich: Bundesheer bekommt muslimische Seelsorger

Wien. Das österreichische Militär will in Kürze muslimische Geistliche als Seelsorger anstellen. Die Auswahl der Seelsorger und die Verhandlungen mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft über den Inhalt der freien Dienstverträge seien zurzeit noch im Gange. Zeitungsberichten zufolge stellen Muslime neben katholischen und evangelischen Christen die drittgrösste Glaubensgruppe unter den Soldaten. Quelle: Kipa

 

Ehemaliger Asylbewerber im Nationalrat

Der neu gewählte SP-Nationalrat Ricardo Lumengo aus Biel ist der erste Volksvertreter dunkler Hautfarbe unter der Bundeshauskuppel. Er will sich in Bern für die Benachteiligten der Gesellschaft einsetzen - und will «kein Anti-Blocher sein».

 

Runder Tisch mit Muslimen im Bundesamt für Polizei

Bern. Vertreter des Schweizer Inlandnachrichtendienstes und muslimischer Organisationen haben am Montag in Bern Fragen der inneren Sicherheit diskutiert. Ziel war es, ein Zeichen zu setzen gegen die Vermengung der islamischen Religion und Kultur mit dem islamistischen Extremismus und Terrorismus. Neben Vertretern des Dienstes für Analyse und Prävention (DAP) nahmen an den Gesprächen Repräsentantinnen und Repräsentanten von über 30 muslimischen Organisationen teil. Diese verurteilten jede ...

 

Moschee im Zentrum

Eine neue Moschee soll die 13000 Muslime in Luzern aus dem Hinterhof-Dasein befreien. Wie die „Neue Luzerner Zeitung" am Samstag berichtete, plant der „Islamische Kulturverein Barmherzigkeit" einen Moschee-Neubau an zentraler Lage in Luzern. Er soll zum „Wahrzeichen eines modernen Islam inmitten der Gesellschaft" werden. Die neue Moschee soll nach Vorstellungen des islamischen Theologen und Vorbeters Petrit Alimi nach aussen hin sichtbar sein, auch architektonisch Tradition ...

 

Ex-Muslime: Moscheebauten in Köln und Frankfurt verhindern

Die geplanten Moscheen in Köln oder Frankfurt dürfen nach Ansicht des Zentralrats der Ex-Muslime nicht gebaut werden.

 

Frankreich: Kritik am Migrationsgesetz

Paris. Die französischen Bischöfe haben die geplante Verschärfung der Gesetzesregeln zur Familienzusammenführung scharf kritisiert. Sie wünschen eine solidarische Partnerschaft mit den Mittelmeer-Anrainerstaaten, um die Chancen der Globalisierung zu ergreifen. Die Bischöfe lehnen es strikt ab, die Familienzugehörigkeit mit Hilfe von Gentests bestimmen zu lassen. Dies wäre ein Verstoss gegen die Würde des Menschen und der Familie. "Wir sind beunruhigt angesichts der immer strengeren ...

 

SEK-Arbeitsgruppe zur Umsetzung des neuen Asylgesetzes

An 19. September trafen sich Migrationsverantwortliche von Mitgliedskirchen des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK - %1%) in Bern zu einem Erfahrungsaustausch. Es ging um Überlegungen zum neuen Ausländer- und Asylgesetz, aber auch um die Integration von Migrantionskirchen sowie den interreligiösen Dialog.

 

Kein Tamilentempel

Bauland in der Berner Gemeinde Belp, das ein tamilisch-hinduistischer Verein für den Bau eines Begegnungszentrums erwerben wollte, ist von der Gemeinde gekauft worden. An der Gemeindeversammlung vom 13. September passierte der Baulandkauf mit grossem Mehr bei lediglich vier Gegenstimmen und einigen Enthaltungen. Konkret geht es um drei Baulandparzellen, die eine Firma in der Aemmenmatt in Belp verkaufen wollte. Seit mehreren Monaten war bekannt, dass der tamilisch-hindusitische Verein «Aum ...

 

Blocher: „Sprache ist der Schlüssel zur Integration“

Bern. Der Bundesrat will bei Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz vor allem die Sprachkenntnisse und die Bildung verbessern. Angesichts des sehr hohen Ausländeranteils von 22 Prozent, sagte Justizminister Christoph Blocher vor der Presse, gehe das Zusammenleben insgesamt gut vor sich. Es sei aber erforderlich, dass Ausländer sich mit den Verhältnissen in der Schweiz auseinandersetzten und eine Landessprache erlernten. „Jeder 15. Ausländer spricht weder am Arbeitsplatz noch in der ...