Luxemburg: Islam als Religion anerkannt

Luxemburg. Kultusminister François Biltgen hat eine neue Konvention mit Muslimen vorgestellt. Demnach erhält der Islam in Luxemburg die gleichen Rechte wie andere Glaubensgemeinschaften. Die dort lebenden 8000 Muslime sollen künftig von einem Rat aus fünf Imamen und einem Mufti als religiösem Oberhaupt vertreten werden. Der Rat gilt als Ansprechpartner für den Staat. Seine Mitglieder werden wie Staatsbeamte bezahlt. Muslime erhalten unter anderem das Recht, neue Glaubensgemeinschaften zu ...

 

Keine Dispens mehr: Alle Basler Schüler sollen schwimmen lernen

Ab dem Schuljahr 2007/08 regelt in Basel ein neuer Leitfaden den Umgang mit den verschiedenen Religionen. Aus religiösen Gründen wird künftig kein Dispens mehr erteilt. Der Sport- und Schwimmunterricht ist obligatorisch, dafür sind Ganzkörperbadeanzüge erlaubt, wie sie Muslima tragen. Weiter hält der Leitfaden fest, dass Weihnachtsfeiern in der Schule stattfinden dürfen.

 

Bundesgericht macht Weg frei für Minarett in Wangen

Lausanne. Das Minarett in Wangen bei Olten kann gebaut werden. Das Bundesgericht hat die Beschwerde von zwei Anwohnern abgewiesen. Der türkisch-kulturelle Verein hatte das Gesuch für den Bau eines Minaretts auf dem bestehenden Gebetshaus im Januar 2005 eingereicht. Die Lausanner Richter stützten das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, das die Baubewilligung für die Errichtung des sechs Meter hohen Turms erteilt hatte. Das Initiativkomitee "gegen den Bau von ...

 

Erhält Köln eine Zentralmoschee?

Die geplante Kölner Zentralmoschee soll eines Tages zu den grössten islamischen Gotteshäusern Europas gehören.

 

Kein Moslem-Friedhof

Das Gemeindeparlament von Weinfelden hat ein separates Gräberfeld für Muslime auf dem Friedhof abgelehnt und damit ein drohendes Referendum verhindert.

 

Sportunterricht: Bundesbeauftragte Böhmer weist Forderung der Muslime ab

Osnabrück. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, hat die Forderung von Islamvertretern nach getrenntem Sportunterricht für Mädchen und Jungen scharf kritisiert. «Wir werden nicht zulassen, dass eine kleine Minderheit von Rückwärtsgewandten hier die Regeln ihrer Grossväter zu installieren versucht», sagte Böhmer.