- Kommentar: „Dem politischen Anspruch des Islam entgegentreten“

Kommentar: „Dem politischen Anspruch des Islam entgegentreten“

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Die EVP-Argumentation ist logisch und überzeugend, solange man den Islam nur als Religion wie jede andere betrachtet. Man könnte die Stellungnahme etwa dahingehend zusammenfassen, dass die Antwort auf eine Religion nicht politisch sein kann. Wenn der christliche Glaube die Wahrheit ist, dann werde sich diese erweisen, ohne politischen Druck. Nun ja, beten wir dafür, dass dies möglichst bald geschieht, und ich persönlich sehe dieses Ziel als meine Lebensaufgabe an.


Doch die gegenwärtigen Probleme zwischen den Bewohnern der Schweiz, die unterschiedlichen Religionen angehören, können wir nicht dadurch lösen, dass wir darauf verweisen, dass der christliche Glaube sich so oder so irgendeinmal in Zukunft als stärker erweisen werde. Wir leben heute und müssen die heutigen Probleme ernst nehmen. Was machen wir sonst in der Politik?

Islam zielt auf politische Herrschaft...


Als Islamspezialist, Islam-Buchautor und EVP-Mitglied möchte ich gerne auf einen in dieser EVP-Stellungnahme leichtfertig übergangenen Punkt hinweisen: Der Islam ist nicht eine Religion wie jede andere, da er vom Vorbild seines Gründers her darauf ausgerichtet ist, ein politisches Reich aufzurichten, dem alles andere unterworfen werden muss, sei es mit Frieden oder Gewalt (siehe die älteste Biographie zum Leben Mohammeds von Ibn Hischam). Wer ehrlich Mohammed als Prophet bezeugt, kann das politische islamische Reich nicht verleugnen.

Genauso wie "Mein Kampf" vor dem zweiten Weltkrieg von niemandem ernst genommen wurde, werden auch heute die eindeutigen Aussagen in Koran, Hadith und Scharia, auf welchen der Islam fusst, nicht ernst genommen. Zum Glück werden sie auch von vielen Muslimen geleugnet; das eliminiert sie aber genauso wenig, wie die guten Absichten vieler Deutschen den zweiten Weltkrieg verhinderten.

…und stellt Demokratie in Frage

Obwohl weltweit täglich unschuldige Menschen getötet werden und Millionen wehrlos Ungerechtigkeit erleiden, ist uns offensichtlich immer noch nicht recht bewusst, dass der Islam ein politisches Programm ist, das vom Kern her nicht anders kann, als die demokratische Regierungsform der Schweiz in Frage zu stellen. Der Vergleich mit dem zweiten Weltkrieg mag weit hergeholt scheinen. Aber vergessen wir nicht, dass auch damals der einsame Warner Churchill vom englischen Parlament ungläubig verlacht wurde. Und doch war er der einzige, der Recht behielt. Hätte man auf ihn gehört, wären Millionen von Menschenleben gerettet worden.

Schweizerische Gesetze missachtet


Ich kann die Augen nicht davor verschliessen: Der politischen Seite des Islam müssen wir mit politischen Massnahmen entgegentreten. Dadurch können wir viel Leid verhindern. Und je früher das geschieht, desto einfacher. Dabei sind eine Reihe von einschränkenden Gesetzen unumgänglich, wenn unsere Demokratie überleben will. Wie ich täglich im Umgang mit Muslimen erlebe, ist die Nichtbeachtung von schweizerischen Gesetzen schon jetzt weitherum gang und gäbe. Da werden z.Bsp. Leute in der Moschee verheiratet, die gemäss Schweizer Gesetz noch andersweitig verheiratet sind, und das von den offiziellen Verantwortlichen, um nur ein Beispiel zu nennen. An solchen Beispielen erkennt man die Grundhaltung der Beteiligten. Wir müssen keine Angst haben, dass solche Gesetze auch andere Religionen einengen, da andere Religionen den Schweizer Staat nicht in Frage stellen.


Islamische Länder: Minarett zur Kontrolle…

Das Minarett ist ein Ausdruck des politischen Herrschaftsanspruches des Islam. In aller Welt wird es nicht nur dazu benutzt, um die gläubigen Muslime zum Gebet zu rufen (dagegen wäre ja nichts anzuwenden), sondern um ein Quartier zu beherrschen und zu kontrollieren. Und es ist in den Augen der Muslime ein politisches Instrument. Über das Minarett wird ganz selbstverständlich Politik betrieben und politische Manipulation.


…und Propaganda…


In islamischen Ländern käme es keinem in den Sinn, so etwas zu hinterfragen. Zu jeder Tages und Nachtzeit wird Propaganda ungehindert rausgegeben, egal, ob das andere Quartierbewohner stört oder nicht. In vielen Ländern der Welt quälen Minarette heute unzählige nichtmuslimische Menschen. Vielfach wird auch dort zur Gewalt aufgerufen und in der Folge Blut vergossen. Das zeigt die Geschichte und die gegenwärtige Politik unzweideutig.


…und als Symbol


Ob von diesem Minarett ausgerufen wird oder nicht, ist einerlei. Es bleibt so oder so das Symbol des politischen Machtanspruches, dem alle anderen politischen Systeme weichen müssen, die durch ihre blosse Gegenwart eine Gotteslästerung darstellen. Je mehr Minarette stehen, desto näher rückt die Stunde, in der dieser Staat im Staat sich endlich erheben kann, um die Regierung der Gottlosen zu stürzen.


Was die Schweiz einzufordern hat

Der Schweizer Staat darf und muss von den Muslimen fordern, dass sie sich von solchen Gedanken distanzieren. Und der erste Gradmesser wird sein, ob sie bereit sind, sich von Minaretten, die ein Symbol dafür sind, zu trennen. Weitere Gradmesser werden sein, ob sie bereit sind, für ihre Kinder einen Islamunterricht zu akzeptieren, der ehrlich über das Leben des Propheten Mohammed unterrichtet, auch über seine Fehler und Menschlichkeit, oder ob sie weiter darauf beharren, ihn als übermenschlichen Superman darzustellen, obwohl ihre eigenen Bücher das gar nicht bestätigen.

Gewaltpotential nicht verharmlosen


Werden Muslime dadurch in ihren Gefühlen verletzt? Ganz sicher. Aber wenn ihnen später bewusst wird, dass diese Gewaltseite des Islam ein Horror ist, werden viele von ihnen dankbar sein. Einen friedlichen Islam kriegt man nicht dadurch, dass man diejenigen Elemente dieser Religion, die Gewaltpotential einschliessen verharmlost. Das ist Selbstbetrug. Man kann nicht das Schwert verharmlosen, noch das Minarett, noch die Sünden Mohammeds. Das haben genug Regierungen schon längst probiert. Die überdeckte Gewalt bricht dann plötzlich wie ein Vulkan auf - und dann eben viel zerstörender.

*Kurt Beutler
Zwischen Bomben und Paradies
Muslime verstehen und lieben lernen
Verlag Urs-Heinz Naegeli - uhn.ch, 2006
ISBN 3-907104-17-X
Weitere Infos über Kurt Beutler und sein Buch sowie eine Bestellmöglichkeit gibts unter www.uhn.ch .

Autor: Kurt Beutler, Bearbeitung Livenet

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