- Verliebt, aber Welten auseinander

Verliebt, aber Welten auseinander

FamilyLife führte im Januar zum ersten Mal ein Seminar für interkulturelle Paare durch. Insgesamt siebzehn Schweizer oder Schweizerinnen, verheiratet oder noch nicht, kamen mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin aus Ländern wie Ghana, Guatemala, Philippinen, Kuba, Brasilien oder Marokko an.

Die attraktiven Gegensätze bergen offensichtlich nicht nur Konfliktpotenzial, sondern sind ein ständiger Anreiz zu Wachstum in der Beziehung, wie die Hauptreferenten Dr. Eberhard und Claudia Mühlan (Team F, Deutschland) ausführten. Dabei brachten sie die herausfordernde Andersartigkeit auf eine einfache Formel: Individual-Kultur trifft Kollektiv-Kultur. Die beiden ebenfalls beteiligten binationalen Co-Referentenpaare betonten in ihren ehrlichen Erfahrungsberichten, wie nur echte gegenseitige Annahme den Weg zu einem neuen gemeinsamen Weg ebne. Dabei brachten sie einfühlsam auch ihre persönliche Beziehung zum lebendigen Gott der Bibel ins Spiel.

Überhaupt waren alle persönlichen Begegnungen am Tag von ausserordentlicher Würde geprägt. Wie staunten wir, als sogar Muslime und Atheisten zum Schluss der Veranstaltung unter dem Symbol des christlichen Kreuzes ihre Last ablegten oder ein Hoffnungslichtlein entzündeten. Mittlerweile finden in der Schweiz über vierzig Prozent der Eheschliessungen zwischen Partnern unterschiedlicher Staatsangehörigkeit statt (Angabe BFS ). Was interkulturelle Paare lernen können, nämlich sich in ihrer totalen Verschiedenheit zur Einheit ergänzen zu lassen, tut jedem Paar gut. Davon konnten sich die am Seminar beteiligten Schweizer Paare des FamilyLife Teams selber überzeugen. Eine zweite Auflage dieses Seminars im nächsten Jahr ist gewiss.

 

Zitate von Teilnehmenden:

  • «Super, ich muss meine eigene Identität nicht verleugnen.»
  • «Saludos a todos de FamilyLife y gracias por el seminario de parejas - me ayudo mucho.»
  • «War ein sehr interessantes und lehrreiches Seminar mit hervorragenden Referenten. Kann es vorbehaltslos weiter empfehlen.»
Author: Hansjörg Forster, FamilyLife

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