- Christliches Albanisches Netzwerk Schweiz CANS

Christliches Albanisches Netzwerk Schweiz CANS

Die Albanische Bevölkerung

Die albanische Volksgruppe gehört zu den grössten in der Schweiz und zählt ca. 200 000 Menschen. Die Albaner kommen jedoch aus verschiedenen Staaten, wie Mazedonien, dem Kosovo, Albanien, Montenegro und aus Südserbien. Ungefähr 90% von ihnen bekennen sich als Muslime, wobei der allergösste Teil den
Islam extrem säkular lebt und alltägliche religiöse Regeln missachtet. Die mazedonischen Albaner jedoch leben den...

Islam seriös...

...und unterscheiden sich deutlich von den Kosovaren. Die mazedonischen Albaner machen ca. 40 000 von den oben erwähnten 200 000 aus. In Mazedonien selber gibt es nur sehr wenige Albaner, die Jesus nachfolgen. Schätzungen gehen davon aus, dass es weniger als 20 sind. Dieser Teil des Balkans ist nach wie vor unerreicht und westliche Arbeiter im Reich Gottes beissen sich die Zähne aus.
Auch in der Schweiz zeigt sich das daran, dass...

Kopftuch und Ramadan (Fasten)...

...nicht nur Alibiübungen sind, sondern Realität. Dies macht sich bemerkbar, indem den Frauen hier in unserem Land oft verwehrt wird, die deutsche Sprache zu lernen, damit sie sich ja nicht zu sehr integrieren. Mädchen im schulplichtigen Alter müssen schon in der Oberstufe das Kopftuch tragen. Wenn man in der Schweiz nach albanischen Moscheen fragt, werden diese fast immer von mazedonischen Albanern betreut und besucht.

Und trotzdem...

...geht auch hier etwas. Es sind mittlerweile schon ca. 10 gläubige mazedonische Albaner/innen, die heute mit Jesus unterwegs sind - also schon beinahe so viele wie in Mazedonien selber. Wir sind dankbar, wie Gott Möglichkeiten schenkt. Offene Türen finden wir vor allem da, wo Frauen in grossen Nöten sind. Diese Frauen stehen in Scheidungsprozessen drin, und so zerbricht für sie eine Welt. Es ist genau da, wo Jesus gerade solche Frauen willkommen heisst.

Auch Sie können anpacken...

Unser Netzwerk lebt geradezu davon, dass jeder Mann und jede Frau mithilft anzupacken und besonders auch Mazedonier einlädt in das Königreich Gottes. Haben Sie gewusst, dass vor allem durch Schweizer, weil diese ihr Leben mit Nachbarn geteilt haben, in den letzten zwei Jahren Albaner Jesus kennen lern-
ten? Mazedonier brauchen Freunde. Es sind eben nicht nur Vollzeitmitarbeiter gefragt, sondern Menschen, die überall Jesus bezeugen. In diesem Sinn wünsche ich euch viel Kraft, einfach mal auf Mazedonier zuzugehen - z.B. mit einer Einladung für einen Çaj (Tee).

Autor: Beati Forster

Sprachen