- Konkrete Schritte zur Sensibilisierung für mehr interkulturelle kirchliche Zusammenarbeit in der Schweiz

Konkrete Schritte zur Sensibilisierung für mehr interkulturelle kirchliche Zusammenarbeit in der Schweiz

Rund 50 Personen von Ausbildungsstätten, Werken und Kirchenverbänden aus der West- und Deutschschweiz trafen sich am 1. Juli 2015 zu einem runden Tisch in Bern, um über die zukünftige Arbeit der SEA-AG interkulturell nachzudenken und Projektideen zu entwickeln. Unter der Leitung von Anna Degen und Matthias Ettlin entstanden in Tischgruppen schliesslich verheissungsvolle Projektskizzen, die nun weiterentwickelt und umgesetzt werden.

Am Ende des Nachmittags kamen sechs verschiedene Entwürfe zusammen. Hier eine Auswahl der Themen:

  • Dezentrales Schulungsangebot für Christen, welche Immigranten unterstützen möchten.
  • Walking together“ will einen Schweizer Pastor mit einem internationalen Leiter in der SEA-Sektion verbinden und diese in der Sektion integrieren.
  • Plattform für Kirchenpartnerschaften: Eine Schweizer Gemeinde soll mit einer Migrationskirche in Verbindung gebracht werden.
  • „Chronological Bible Study“ ist ein mehrsprachiges Tool, das im multikulturellen CH-Umfeld breit genutzt werden und Christen verschiedener Sprachen verbinden soll.


Jedes Projekt hat eine verantwortliche Person, die nun im Kontakt mit dem Leitungsteam von „interkulturell“ bleibt und über die Entwicklung berichtet.

Eine grosse gemeinsame Überzeugung der Anwesenden war der Bedarf der Sensibilisierung aller Kirchen in der Schweiz für das Thema der interkulturellen Zusammenarbeit einerseits und für die Integration von Immigranten in Kirchen und Gemeinden in der Schweiz andererseits; seien die Gemeinden internationaler oder nationaler Ausrichtung.

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