Wir machen uns fit für die Zukunft

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Liebe Freunde

Vor genau 10 Jahren hat die AGiK – Arbeitsgemeinschaft interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz – ihre Arbeit begonnen. Es war die Fortführung des bisherigen AfA (Arbeitskreis für Ausländer). Heute stehen wir an einer Schwelle. Dieser Newsletter informiert Sie darüber, was wir planen.


Ein neuer Name für die AGiK


Bevor Sie in diesem Brief mehr News über die Resultate der Arbeit einer AGiK-Taskforce lesen, möchte ich mit Ihnen über eine andere wichtige Frage ins Gespräch kommen. Es geht um unseren Namen. Der Name AGiK war bei der Gründung der Arbeitsgemeinschaft lediglich als provisorischer Arbeitstitel gedacht. Und wie es oft ist: Der Name ist geblieben, obwohl er nie so richtig befriedigte. Mit der Neuausrichtung wollen wir mit der Romandie zusammenarbeiten. Die deutschsprachige Schweizerische Evangelische Allianz (SEA) und das französischsprachige Réseau évangélique suisse (RES) möchten in Fragen der interkulturellen Zusammenarbeit in der Schweiz in Zukunft gemeinsam arbeiten. AGiK würde in Französisch ausgesprochen in etwa «Aschigg» heissen. Das tönt komisch.

Um einen treffenden und besser tönenden Namen zu finden, möchten wir Sie, liebe Freunde, um Ihre Mithilfe bitten. Wer hat die zündende Idee für einen neuen Namen? Dieser müsste entweder in beiden Sprachen (Deutsch und Französisch) anwendbar sein oder sehr einfach und treffend zu übersetzen sein.

Gerne sammle ich Ihre Vorschläge per Mail – martin.saegesser@meos.ch

Es gibt einen Preis zu gewinnen! Wir werden den «Erfinder» des neuen Namens mit einer Begleitperson zu einem Essen einladen, zusammen mit dem neuen Koordinator und weiteren Mitgliedern des Leitungsteams.

Ich bin gespannt auf Ihre guten Vorschläge. Sie werden uns helfen, in Zukunft mit einem neuen Namen noch klarer und besser die interkulturelle Zusammenarbeit der evangelischen Christen in der Schweiz zu fördern. Dadurch wird Gottes Reich gebaut und Gottes Name geehrt.

Mit freundlichen Grüssen und Segenswünschen


Martin Saegesser
Interimistischer Leiter der AGiK (die hoffentlich bald einen neuen Namen bekommt)

 

«Migration, Internationale Kirchen, religiöse Asylbewerber, interkulturelle Zusammenarbeit» – Wir sind gefordert! Das geht gemeinsam besser.

Anlässlich des dritten Lausanner Kongresses in Kapstadt 2010 hat sich die anwesende Schweizer Delegation in ihrem Schlussbericht den Auftrag gegeben, «Versöhnung und Einheit im Umgang mit Migranten in der Schweiz zu fördern: Wir betrachten Ausländer nicht als Eindringlinge, sondern suchen die Gemeinschaft und helfen bei der Integration. Insbesondere pflegen wir Gemeinschaft mit unseren fremdländischen Glaubensgeschwistern.» Dies hat die SEA.RES-Leitung dazu bewogen, die Arbeit der AGiK gezielt zu stärken.

Partnerschaften stärken

Die AGiK hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit ihrem Auftrag und ihren Strukturen beschäftigt. Sie will ihre Arbeit intensivieren und die Partnerschaften stärken. Die AGiK sieht sich zukünftig als das Kompetenzzentrum der SEA.RES im Fachbereich für interkulturelle Zusammenarbeit, Migrations- und Integrationsfragen. Sie will evangelische Kirchen, Werke und Ausbildungsstätten aus allen Kulturkreisen und Sprachen vernetzen. Sie unterstützt diese, das Evangelium zu leben und der vielfältigen Bevölkerung in der Schweiz weiterzugeben. Dabei fördert die AGiK interkulturelle Begegnungen zwischen Christen jeglicher Herkunft.

Von Genf bis Romanshorn

Während sich die Arbeit in der Vergangenheit auf die Deutschschweiz beschränkte, arbeitet die AGiK ab 2014 bewusst auf nationaler Ebene und bildet somit auch ein Tätigkeitsfeld des Réseau évangélique suisse (RES). Die Trägerschaft soll breiter und mehrsprachig werden. Sie soll neben Werken und Kirchgemeinden auch theologische Ausbildungsstätten umfassen. Aus diesem Grund fand ein Informations- und Vernetzungstreffen in Bern mit Partnerorganisationen statt.

Neue Koordinationsstelle

Bei dieser Weiterentwicklung soll auch eine Person für die Koordination im Teilzeitpensum angestellt werden. Bisher wurden diese Aufgaben ehrenamtlich und mit entsprechend geringen Zeitressourcen erfüllt. Mit einer Koordinatorin oder einem Koordinator kann die Arbeitsgemeinschaft ihr Mandat besser wahrnehmen und die bestehenden Angebote sowie neue Initiativen besser bekannt und zugänglich machen.

Personelle Veränderungen

Im Rahmen der Weiterentwicklungsarbeiten kommt es auch zu personellen Veränderungen. Das bisherige AGiK-Leitungsduo Samuel Kopp und Carl Hardmeier geben ihre (ehrenamtliche) Leitung ab und Martin Saegesser leitet die AGiK während der Übergangszeit und der Umsetzung der beschlossenen Veränderungen.

Im Namen der AGiK-Partner und der SEA danken wir den beiden Leitern herzlich für Ihr Engagement und ihre Arbeit in den vergangenen Jahren. Sie werden sich im Leitungsteam (Carl) oder punktuell (Samuel) weiter für die Anliegen der AGiK einsetzen.

Marc Jost
Generalsekretär und nationaler Koordinator SEA.RES